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Standboxsack kaufen

Standboxsack kaufenEin Boxsack (umgangssprachlich auch Sandsack) ist ein Trainingsgerät, das von Boxern und anderen Kampfsportlern zum Trainieren der Schlag- und Tritttechniken verwendet wird. Boxsäcke sind in der Regel zylindrisch und haben eine Außenhaut aus Leder, Kunstleder oder Nylon. Sie werden mittels einer Kette oder eines Seils an der Raumdecke befestigt. Trotz der Bezeichnung Sandsack besteht die Füllung normalerweise nicht aus Sand, sondern aus Sägespänen, Getreide, Mais oder speziellem Kunststoffgranulat. Aber auch oft werden sie mit Stoffresten, Schaumstoff oder anderen Kunststoffen gefüllt. Wenn Du Dir einen Standboxsack kaufen möchtest, solltest Du Dich für eine spitzen Qualität entscheiden.

Wo hat der Boxsport seinen Ursprung?

Das Recht des Stärkeren.

Das Boxen gehört zu den ältesten Sportarten überhaupt und blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Die Wurzeln des Boxkampfes finden sich in einer längst vergangenen Zeit. Schon in der Steinzeit wurden Kämpfe ausgetragen um die Rangfolge im eigenen Stamm festzulegen, um Entscheidungen zu fällen oder auch damals schon einfach um die eigenen Kräfte zu messen. Das Recht des Stärkeren war in der grauen Vorzeit die einzig verfügbare Rechtsform, daher wurden schon damals regelmäßige und sehr grausame Wettkämpfe ausgetragen.

Ruhm und Ansehen

Als unsere Vorfahren dann irgendwann sesshaft wurden und das Faustrecht nach und nach durch Gesetze abgelöst wurde, waren die Faustkämpfe nicht mehr ein reines Mittel für das Überleben, stattdessen kam langsam der sportliche Faktor hinzu. Jeder Mann wollte der stärkste sein und wer sehr viele Gegner besiegte, erntete schon damals großem Ruhm und Ansehen.

Vor allem die Griechen und Römer waren im Faustkampf sehr geübt, der Zweikampf mit den bloßen Fäusten diente der Stählung der eigenen Körpers und des Geistes. Im alten Rom war der Faustkampf sogar ein wichtiger Teil der militärischen Ausbildung. Auf zahllosen Gemälden und Fresken dient der Faustkampf als heroisches Motiv, welches den Heldenmut der damaligen Kämpfer für die Nachwelt konservieren sollte.

Die Kämpfe wurden lange Zeit mit den bloßen Fäusten ausgetragen, erst später wurden die Hände und Unterarme mit Lederriemen bandagiert. Vor allem bei den Gladiatoren wurden für den Faustkampf Handbandagen verwendet, die mit Eisenteilen durchsetzt waren.

Allerdings verschwand der klassische Faustkampf mit dem zunehmenden Einfluss der christlichen Kirchen immer mehr, bis er schließlich ganz in Vergessenheit geriet.

Der Start einer Geschichte.

Wiederentdeckt wurde der Boxsport dann Anfang der 18ten Jahrhunderts in England (damals waren Kampfsportarten in England sehr populär), wo er sich mehr und mehr zur beliebtesten Wettkampart Englands entwickelte. Viele Bücher über die verschiedenen Boxtechniken haben ihren Ursprung im damaligen England und auch der erste richtige Boxhandschuh entsprang der Idee eines englischen Boxkämpfers in der Mitte des 18ten Jahrhunderts.

Warum einen eigenen Standboxsack kaufen?

Selbstbewusstsein, Ausdauer und Kosten.

Das Boxtraining macht Spaß, steigert das Selbstbewusstsein und stärkt die Ausdauer. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen in einen Boxclub anmelden und nach dem Feierabend ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Doch die Anfahrt, die monatlichen Kosten und die vollen Studios schrecken auch viele Personen davor ab, sich im Boxclub oder Fitnessstudio anzumelden und würden viele lieber zu Hause trainieren.

Der Aufbau.

Doch vor allem die Problematik mit dem Bohren in Mietwohnungen macht es nicht gerade einfach einen eigenen Boxsack aufzuhängen. Genau aus diesem Grund wurden die sogenannten Standboxsäcke entwickelt, welche ganz ohne Bohren und Wand- oder Deckenhalterung auskommen. Denn selbst wenn Du in der Wohnung bohren darfst, müssen auch die Wand beziehungsweise die Decke stabil genug sein um das Gewicht des Boxsackes tragen zu können. Wenn Du einen Standboxsack kaufen möchtest, brauchst Du Dir also keinen Gedanken bezüglich der Bohrungen zu machen.

Die Qual der Wahl.

Wenn Du erstmals mit einem Standboxsack trainieren möchtest, wenn Du also noch keine beziehungsweise kaum Erfahrung mit einem derartigen Gerät besitzt, dann stehst Du zwangsläufig vor der großen Entscheidung, wenn Du einen Standboxsack kaufen möchtest, welcher der richtige für Dich ist.

Dies betrifft vor allem Fragen nach Gewicht und Größe wie auch Fragen nach Füllung und Außenmaterial. Auf genau diese Fragen gehen wir in den nächsten Abschnitten ein.

Beim Standboxsack kaufen ist auf das Gewicht und die Höhe zu achten. Bevor Du Dir einen Standboxsack kaufen willst, solltest Du zunächst nachschauen welche Größe und welches Gewicht der Standboxsack haben muss, damit Du langfristig Spaß am Boxtraining hast. Beide Merkmale sind dabei von Dir selbst abhängig. So ist die Größe des Boxsackes sinnvoller Weise auch an Deine Größe anzupassen. Das Gewicht des Standboxsacks und die Flexibilität des Federsystems muss an Deine Schlagkraft angepasst sein.

Die Größe.

Achte bei der Auswahl eines Standboxsacks darauf, das dieser in der Gesamthöhe Ihrer Größe plus oder minus 10 cm entspricht. Dadurch ist sichergestellt, dass die Schlagfläche oder der Boxkörper ausreichend groß und so positioniert ist, dass Sie im aufrechten Stand problemlos ihre Tritt- und Schlagtechniken trainieren kannst. Mit diesem Richtwert machst Du daher garantiert nichts falsch.

Auch die Höhe des Boxkörpers ist entscheidend, denn dabei handelt es sich um die Fläche die Du mit Deinen Händen und Füßen berühren wirst. Wir empfehlen einen Mindestdurchmesser von 35 cm und eine Höhe von mindestens 120 cm. Dadurch ist sichergestellt, dass selbst unpräzise Ausführungen vom Boxkörper abgefangen werden und nicht unglücklicher weise das Federsystem beziehungsweise Standfuß treffen.

Das Gewicht.

Beim Gewicht ist es recht schwer eine konkrete Aussage treffen zu können. Normalerweise sagt das Gewicht eines hängenden Boxsackes etwas über sein Schwingverhalten und die Härte der Füllung aus. Beim Standboxsack verhält es sich etwas anders. Zum einen bestimmt auch hier das Gewicht des Boxkörpers die Härte des Schlagfeedbacks und das Schwingverhalten, aber der wichtigere Faktor diesbezüglich ist das Gewicht des Standfußes und die Flexibilität des Federsystem. Nun ist es allerdings sehr schwer die Flexibilität des Federsystems einzuschätzen und daher geben wir folgenden Tipp bezüglich des Gewichtes: Je größer der Boxsack selbst und die Schlagkraft des Boxers ist, desto größer muss das Gewicht des Standfußes sein. Als Richtwert sollte der Standfuß mindestens 60 kg schwer sein! Achte also beim Standboxsack kaufen darauf, dass der Boxkörper mindestens 35 cm im Durchmesser und 120 cm in der Höhe misst und das Gewicht des Standfußes mindestens mit 60 kg angegeben ist.

Die Füllung.

Ein wichtiger Punkt auf den Du beim Standboxsack kaufen achten solltest, ist die Füllung und das Material. Zum Füllen des Boxkörpers werden Materialien wie Schaumstoff, Textilschnitzel, Kunststoffgranulat, Mais oder gar Sand benutzt. Sand wird jedoch nach einiger Zeit fest, verhärtet und kann zu Verletzungen führen. Bei Standboxsäcken wird hauptsächlich auf Schaumstoff oder Stoffreste zurückgegriffen, weil es formstabiler ist und nicht nach unten absackt. Immerhin handelt es sich um einen Boxsack, der selbstständig stehen muss und nicht einfach herunterhängt.

Die Ummantelung.

Als Mantelmaterial werden generell echtes Leder, Kunstleder und Vinyl verwendet. Dies gilt eigentlich für alle Boxsack-Arten und so auch für den stehenden Boxsack. Echtes Leder hat den Vorteil, dass es sehr reißfest und eher zäh ist, was wiederum für eine hohe Qualität des Boxsacks spricht.

Leder.

Der Nachteil des Leders ist jedoch, wenn Du Dir einen Standboxsack kaufen möchtest, dass es sich nicht so leicht abwaschen lässt wie die beiden anderen Materialien und es bei häufigem Wasserkontakt spröde wird. Zur Reinigung müssen dementsprechend spezielle Lederreiniger genutzt werden. Ein weiterer Nachteil ist auch der Kostenfaktor, denn echtes Leder ist als Naturprodukt erfahrungsgemäß teurer.

Kunstleder und Vinyl.

Die beiden anderen Außenmaterialien sind hingegen günstiger und pflegeleichter. Im Bezug auf Reißfestigkeit wurden in den letzten beiden Jahrzehnten sehr gute Fortschritte gemacht, sodass diese heutzutage fast annähernd der von Leder entspricht. Allerdings sollte es klar sein, dass ein Lederprodukt einfach von Natur aus hochwertiger und langlebiger ist als jedes andere künstlich hergestellt. Egal für welches Mantelmaterial Sie sich schlussendlich entscheiden. Achten Sie beim Training immer darauf Ihre Tritte barfuß oder mit Boxschuhen auszuführen, damit der Mantel nicht beschädigt wird.

Der Standfuß.

Sicherlich noch wichtiger, als eine Füllung an der Oberseite ist wohl auch der Standfuß. Dieser benötigt einen ausreichenden Durchmesser, damit der Standboxsack nicht sofort umfällt. Der Standfuß fällt für die meisten Modelle aber nicht zu knapp aus. Im Training sollte außerdem nicht mit voller Wucht in den Boxsack geschlagen werden, da dieser sonst kaum seinen Stand behalten kann. Ausgelegt sind die meisten Standboxsäcke für ein moderates Training, das die Fähigkeiten optimiert.

Optimal werden Technik und Koordination trainiert. Die Füllung für den Standfuß besteht in vielen Fällen aus Sand oder auch aus Wasser. Es ist wichtig, dass Du bedenkst, dass Du das Wasser zu einem späteren Zeitpunkt wieder entfernen musst. In diesem Zusammenhang erscheint Sand als eine komfortablere Füllung, die noch dazu mehr Gewicht entstehen lässt. Ein Everlast frei stehender Boxsack mit seinem großen Standfuß gilt als sinnvolle Lösung, wenn Du Dir eine Boxsack kaufen möchtest.

Der Standboxdummy.

Wenn Du schon ein geübter Boxer bist, oder schon länger das Training an einem Boxsack machst, solltest Du Dir beim Standboxsack kaufen überlegen, ob Du Dir nicht einen Standbox Dummy zulegst. Wenn Du als Sportler nicht nur geradeaus schlagen möchtest, sondern vor allem taktisch als Fortgeschrittener deine Technik verbessern möchtest, so bietet ein Dummy die Möglichkeit so auf den Kopf zu schlagen, dass der fiktive Gegner zu Boden gehen kann.

Die Schläge kommen dann auch von unten oder aus einem bestimmten Winkel. In Standboxsack Tests schneidet ein Dummy für Fortgeschrittene also etwas besser ab und bietet mehr Möglichkeiten. Einsteiger können mit einem Box Dummy noch nicht genauso gut arbeiten. Als Einsteiger ist der Standboxsack aber das bessere Trainingsgerät.

Entscheidend ist sicherlich auch, welche Art von Boxsport genauer trainiert werden soll. Solch ein Aspekt entscheidet sicherlich auch mit über einen Erfolg. Eine gute Federung ist natürlich ebenso eine wichtige Voraussetzung und schafft für den Sportler ein angenehmes Trainingsverhalten und ausreichende Stabilität.

Der Preis.

Beim Standboxsack kaufen gibt es natürlich auch sehr viel verschiedene Preis Variationen. Den Kinder Standboxsack gibt es schon in der Preisspanne von 20,00 – 350,00 Euro. Da ist natürlich beim Standboxsack kaufen die Frage, für welche Zwecke man ihn braucht. Wenn Dein natürlich als Kind geübt mit den Schlägen ist, dann würde ich Dir raten keinen ganz billigen Standboxsack zu kaufen, da er dann natürlich nicht das Gewicht hat um bei den Schlägen Deines Nachwuchses stehen zu bleiben. Die Preise für die Erwachsenen Standboxsäcke variieren von 20,00 €– 500,00 €.

Gerade bei Dir als Erwachsenen, ist es sehr wichtig, dass Du dann wie oben beschrieben auf den Standfuß, die Füllmenge, Material und die Höhe achtest. Denn Du kannst natürlich viel mehr Kraft und Energie entwickeln als ein Kind. Bist Du schon länger im Training und hast auch schon die Technik, dann achte bitte speziell auf die von mir oben genannten Kriterien. Denn Du willst ja beim Training Spaß haben und nicht nach jedem Schlag den Standboxsack wieder aufstellen wollen. Ich hoffe, ich habe Euch viel gute Tipps gegeben und komme jetzt mal zum Fazit.

Sport Online Shop Fazit:

Alles in allem erscheinen die Anforderungen an einen guten Boxsack nicht zu hoch. Es wird sich definitiv die richtige Variation von einem Standboxsack finden. Nicht jeder besitzt dieselben Ansprüche und Wünsche an ein Sportgerät. Daher erscheint es für den einen Sportler besser, wenn der Boxsack stehend in einem großen Radius schwingt, ein anderer Sportler aber wünscht sich einen Boxsack, der nicht zu intensiv kippt. Manche Standboxsäcke sollen einfach getreten werden können, andere wiederum sollen für Jabs oder präzise Übungen am Kopf geeignet sein.

Ein Vergleich lohnt sich aus diesem Grund für Dich ,über die verschiedenen Variationen der Standboxsäcke zu informieren. Es kommt natürlich auch immer darauf an wie viel Geld Du ausgeben möchtest und kannst. Du kannst Dir auch für den Anfang natürlich erst mal einen günstigeren Standboxsack kaufen, damit Du herausfinden kannst, ob es überhaupt was für Dich ist. Du wirst online viele verschiede Standboxsäcke in vielen verschieden Formen und Preis Klassen finden.

Spare aber nicht, auch wenn Du Anfänger bist. Billiganbieter aus dem asiatischen Raum haben radikale Niedrigpreise und versprechen Dir eine hohe Qualität. Das ist aber in den meisten Fällen nicht so. Die Verarbeitung ist schlecht und nach fünf bis zehn Schlägen reißen die Nähte und Du kannst Dein Sportgerät nicht mehr verwenden.

Ich hoffe, dass Dir der kleine Bericht über den Standboxsack weitergebracht hat und Du für Dich nun das richtige Modell findest. Und jetzt ran an den Standboxsack!

 

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